German
Unterzeichnet die Erklärung von Durban:
Klimagerechtigkeit jetzt!
Die Durban-Erklärung zum Kohlenstoffhandel
Als Vertreter von Bürgerbewegungen und unabhängigen Organisationen weisen wir die Behauptung zurück, dass der Kohlenstoffhandel die Klimakrise stoppen könne. Diese Krise wurde in aller erster Linie durch die Förderung fossiler Brennstoffe und die Freisetzung fossilen Kohlenstoffs in die Meere, in die Luft, auf die Erde und auf die Lebewesen verursacht.
Die exzessive Verbrennung fossiler Brennstoffe gefährdet jetzt die Fähigkeit der Erde, ein lebenswertes Klima zu bewahren.
Regierungen, Exportkredit-Agenturen, Konzerne und internationale Finanzinstitutionen unterstützen und finanzieren weiterhin die Suche nach Lagerstätten und Förderung fossiler Brennstoffe und andere Aktivitäten, die die globale Erwärmung verschlimmern, wie das Abholzen und die Zerstörung der Wälder in großem Maßstab, während sie erneuerbaren Energien nur geringfügige Summen widmen. Es ist insbesondere bestürzend, dass die Weltbank vor kurzem die Empfehlungen ihrer eigenen Untersuchung zur Rohstoffindustrie ignorierte, die dazu aufruft, die Finanzierung der Förderung von Kohle, Öl und Gas auslaufen zu lassen.
Wir klagen die weitere Verzögerungen der Beendigung der Förderung fossiler Brennstoffe an, die von Versuchen von Konzernen, Regierungen und den Vereinten Nationen verursacht wird, einen „Kohlenstoffmarkt“ aufzubauen, der einen Markt zum Handel mit „Kohlenstoffsenken“ einschließt.
Versuche, Land, Nahrungsmittel, Arbeitskraft, Wälder, Wasser, Gene und Ideen zur Ware zu machen hat es in der Vergangenheit mehrere gegeben.
Der Kohlenstoffhandel tritt in die Fußstapfen dieser Geschichte und verwandelt die Fähigkeit der Erde zum Kohlenstoffkreislauf in Eigentum, das auf einem globalen Markt gekauft und verkauft werden kann. Durch den Prozess zur Schaffung einer neuen Ware – Kohlenstoff – geht die Möglichkeit und Fähigkeit der Erde, ein das Leben und menschliche Gesellschaften förderndes Klima zu unterstützen, in die Hände derselben Konzerne über, die das Klima zerstören.
Bewusstsein um diese Umwandlung in eine Ware und die Privatisierung muss weltweit gestärkt werden und Menschen müssen aktiv einschreiten, um den Schutz des Erdklimas zu gewähren.
Der Kohlenstoffhandel wird nicht dazu beitragen, diesen Schutz des Erdklimas zu erreichen. Er ist eine falsche Lösung, die in vielerlei Hinsicht die sozialen Ungleichheiten festigt und vergrößert:
- Der Kohlenstoffhandel schafft übertragbare Rechte, Kohlenstoff in der Luft, in den Meeren, in der Erde und in der Vegetation abzuladen, was die Aufnahmefähigkeit dieser Systeme weit übersteigt. Diese Rechte werden im Wert von Milliarden von Dollar umsonst an die Elektrizitäts-, Eisen- und Stahl-, Zement-, Papier- und Zellstoff- und an andere Konzerne in den Industrieländern vergeben, die die größten Emittenten von Treibhausgasen sind, die Klimakrise verursacht haben und diese Systeme bereits am meisten ausbeuten. Die Kosten für die zukünftige Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe werden wahrscheinlich unverhältnismäßig dem öffentlichen Sektor, der Gemeinschaft, indigenen Völkern und den Steuerzahlern zur Last gelegt.
- Der Mechanismus der sauberen Entwicklung (Clean Development Mechanism – CDM) des Kyoto-Protokolls ebenso wie viele Handelsprogramme des privaten Sektors ermuntern die Industrieländer und ihre Konzerne, preiswerte Kohlenstofflager zu finanzieren und z.B. Baumplantagen in großem Maßstab im Süden als lukrative Alternative zur Reduzierung der Emissionen im Norden zu schaffen.
Andere CDM-Projekte wie die Programme zur Reduzierung der Chlor-Fluor-Kohlenwasserstoffe (HCFC) konzentrieren sich auf End-of-Pipe-Techniken und tragen nichts zur Reduzierung der Auswirkungen der Industrie der fossilen Brennstoffe auf die Gemeinschaft bei. Zusätzlich stellen diese Projekte das winzige Volumen der Projekte für erneuerbare Energien in den Schatten, die die Schönfärberei der nachhaltigen Entwicklung der CDMs bilden.
- Die Auswirkungen der Erdöl, Erdgas—und Kohleindustrie und anderer Treibhausgas produzierender Industrien wie Umsiedlung, Umweltverschmutzung oder Klimawandel werden bereits heute unverhältnismäßig von kleinen Inselstaaten, Küstenbewohnern, Indigenen Völkern, Kommunen, Fischern, Frauen, Jugendlichen, Armen, Alten und Randgruppen wahrgenommen. CDM-Projekte verstärken diese Auswirkungen auf verschiedene Weise. Erstens sanktionieren sie die Suche nach Lagerstätten sowie die Förderung, Raffinierung und Verbrennung fossiler Brennstoffe. Zweitens eignen sie sich mit der Finanzierung von Projekten des privaten Sektors wie die industriellen Baumplantagen Land, Wasser und Luft an und unterhalten damit bereits das Leben und den Lebensunterhalt der Kommunen für neue Kohlenstoffmüllhalden der Industrien des Nordens.
- Die Weigerung, die Nutzung von Kohle, Öl und Gas auslaufen zu lassen, was durch den Kohlenstoffhandel weiter abgesichert wird, verursacht auch immer mehr militärische Konflikte auf der Welt und vergrößert damit die soziale und umweltbedingte Ungerechtigkeit. Im Gegenzug werden dadurch enorme Mittel in die Militärhaushalte geleitet, die sonst zur Unterstützung einer Wirtschaft auf der Basis erneuerbarer Energien und Energieeffizienz genutzt werden könnten.
Zusätzlich zu dieser Ungerechtigkeit werden die inneren Schwächen und Widersprüche des Kohlenstoffhandels die globale Erwärmung voraussichtlich eher schlimmer machen als sie zu „mildern“. Bei CDM-Projekten z.B. kann nicht nachgewiesen werden, dass sie eine bestimmte Menge fossiler Emissionen „neutralisiert“. Die Behauptung, dass sie dazu in der Lage wären, ist zunehmend gefährlich, weil sie die Illusion schafft, dass die Konsum- und Produktionsmuster besonders im Norden beibehalten werden könnten, ohne dem Klima zu schaden.
Wegen der Nachweisproblematik und ebenso des Mangels an glaubhaften Standards kann voraussichtlich niemand im CDM-Markt sicher sein, was er kauft. Ohne realisierbare Handelsware sind der CDM-Markt und ähnliche Handelsprogramme des privaten Sektors Zeitverschwendung, angesichts der Tatsache dass die Welt eine kritische Klimakrise angehen muss.
Als absurden Widerspruch erleichtert die Weltbank dieses falsche, markt-basierte Herangehen an den Klimawandel mit ihren Emissionshandels Fonds, während sie gleichzeitig in viel größerem Maßstab die fortgesetzte Suche nach Lagerstätten, Förderung und Verbrennung fossiler Brennstoffe fördert – wovon viele in die zunehmenden Emissionen im Norden fliessen werden.
Daraus ist zu schlussfolgern, dass es nicht effektiver, demokratischer oder für das Wohl der Menschheit förderlicher sein wird, ‚dem Kohlenstoff einen Preis zu geben’ als Genen, Wäldern, der Artenvielfalt oder sauberen Flüssen einen Preis zu geben.
Wir bekräftigen erneut, dass die drastische Reduzierung der Emissionen aus fossilen Brennstoffen die Voraussetzung dafür ist, die Klimakrise abzuwenden. Wir bekräftigen unsere Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen, nach echten Lösungen zu suchen, die realisierbar und wirklich nachhaltig sind und Randgruppen nicht zusätzlich gefährden.
Deshalb verpflichten wir uns, den Aufbau einer globalen Basisbewegung für Klimagerechtigkeit zu unterstützen, die Öffentlichkeit weltweit zu mobilisieren und den Gegnern des Kohlenstoffhandels unsere praktische Solidarität zu versichern.
10. Oktober 2004, Glenmore Centre, Durban, Südafrika
Um diese Erklärung zu unterzeichnen, senden Sie bitte eine Email an info@fern.org oder besuchen Siewww.sinkswatch.org
Die Unterzeichner der Veranstaltung in Durban:
Carbon Trade Watch
Indigenous Environmental Network
Climate & Development Initiatives, Uganda
Coecoceiba-Amigos de la Tierra, Costa Rica
CORE Centre for Organisation Research & Education, Manipur, India
Delhi Forum, India
Earthlife Africa (ELA) eThekwini Branch, South Africa
FERN, EU
FASE-ES/Green Desert Network Brazil
Global Justice Ecology Project, USA
groundwork, South Africa
National Forum of Forest People And Forest Workers (NFFPFW), India
Patrick Bond, Professor, University of KwaZulu Natal School of Development Studies, South Africa
O le Siosiomaga Society, Samoa
South Durban Community Alliance (SDCEA), South Africa
Sustainable Energy & Economy Network, USA
The Corner House, UK
Timberwatch Coalition, South Africa
World Rainforest Movement, Uruguay
Unterzeichnende Organisationen
1. 50 Years Is Enough: U.S. Network for Global Economic Justice, USA
2. The Akwantupa Travel Foundation/ M&J Travel and Tours Limited, Ghana
3. Aficafiles, Canada
4. Africa Groups of Sweden, Sweden
5. Alianza Verde, Honduras
6. Ambiente y Sociedad, Argentina
7. Angikar Bangladesh Foundation, Bangladesh
8. Anisa Colombia, Colombia
9. Asociacion Alternativa Ambiental, Spain
10. Asociacion Amigos Reserva Yaguaroundi, Argentina
11. Asociacion de Guardaparques Argentinos, Argentina
12. Asociación Ecologista Piuke, Argentina
13. Asociacion para la Defensa del Medio Ambiente del Noreste Santafesino, Argentina
14. Asociación San Francisco de Asís, Argentina
15. Association France Amerique Latine, France
16. Associacion Lihue San Carlos de Barloche / Rio Negro, Argentina
17. Association pour un contrat mondial de l’eau, Comité de Seine Saint Denis, France
18. Associação Caeté – Cultura e Natureza, Brasil
19. Athlone Park Residents Association, South Africa
20. Austerville Clinic Committee, South Africa
21. Australian Greens, Australia
22. Aukland Rising Tide, New Zealand
23. BanglaPraxis, Bangladesh
24. Benjamin E. Mays Center, USA
25. Bluff Ridge Conservancy (BRC), South Africa
26. BOA, Venezuela
27. Boulder Environmental Activists Resource, Rocky Mountain Peace and Justice Center, USA
28. The Bread of Life Development Foundation, Nigeria
29. Bündnis 90/ Die Grünen LAG Europa, Friedens und Außenpolitik Schleswig-Holstein, Germany
30. Bürgerbewegung für Kryorecycling und Kreislaufwirtschaft, Germany
31. CENSAT-Friends of the Earth Colombia, Colombia
32. Center for Economic Justice, USA
33. Centre for Environmental Justice, Sri Lanka
34. Center for Environmental Concerns, Philippines
35. Center for Environmental Law and Community Rights Inc./ Friends of the Earth (PNG), Papua New Guinea
36. Center for Urban Transformation, USA
37. Centro de Derecho Ambiental y Promoción para el Desarrollo (CEDAPRODE), Nicaragua
38. Centro de Investigacion Cientifica de Yucatan A.C., Mexico
39. Centro Internazionale per la Cultura e i Diritti dell’Uomo – CICEDU, Italy
40. Committee in Solidarity with the People of El Salvador, USA
41. Christ the King Church Group, South Africa
42. Clairwood Ratepayers Association (CRA), South Africa
43. Climate Crisis Coalition of the Twin Cities, USA
44. Cold Mountain, Cold Rivers, USA
45. Colectivo de Proyectos Alternativos de México (COPAL), Mexico
46. Colectivo MadreSelva, Guatemala
47. Comité de Análisis “Ana Silvia Olán” de Sonsonate – CANASO,El Salvador
48. Committee in Solidarity with the People of El Salvador, USA
49. Community Health Cell, Bangalore, India
50. Corporate Europe Observatory (CEO), Netherlands
51. C.P.E.M. No29-Ciencias Ambientales, Argentina
52. Del Consejo de Organizaciones de Médicos y Parteras Indígenas Tradicionales de Chiapas, Mexico
53. Delhi Greens, India
54. Enda América Latina, Colombia
55. ECOGRAIN, Spain
56. Ecoisla, Puerto Rica
57. EarthLink e.V.-The People & Nature Network, Germany
58. Ecological Society of the Philippines, Philippines
59. Ecologistas en Acción, Spain
60. Ecoportal.net, Argentina
61. ECOTERRA International
62. Eco Pax Mundi
63. El Centro de Ecología y Excursionismo de la Universidad de Carabobo, Venezuela
64. Els Verds – Alternativa Verda, Spain
65. Environmental Resource Center, USA
66. Environment Desk of Images Asia, Thailand
67. Europe solidaire sans frontières (ESSF), France
68. FASE Gurupá, Brasil
69. Forest Peoples Programme, UK
70. Foundation for Grassroots Initiatives in Africa, Ghana
71. Friends of Brook Park, South Bronx, USA
72. Friends of the Earth International
73. Friends of the Earth Australia, Australia
74. Friends of the Earth Flanders and Brussels, Belgium
75. Friends of the Siberian Forests, Russia
76. FSC-Brasil, Brasil
77. Fundación Argentina de Etoecología (FAE), Argentina
78. Fundación Los de Tilquiza, proyecto AGUAVERDE, Argentina
79. Gaia Preservation Coalition, Canada
80. Groupe d’Etudes et de Recherche sure les Energies Renouvelables et l’Environnement (GERERE), Morocco
81. Gruppo di Volontariato Civile (GVC-Italia), oficina de Nicaragua, Nicaragua
82. House of Worship, South Africa
83. Indigenous Peoples’ Biodiversity Network, Peru
84. Indonesia Mining Advocacy Network (JATAM), Indonesia
85. InfoNature, Portugal
86. Information for Action, Australia
87. Infringement Festival, Canada
88. Iniciativa ArcoIris de Ecologia y Sociedad, Argentina
89. Iniciativa Radial, Argentina
90. Institute for Social Ecology Biotechnology Project, USA
91. Instituto Ecoar para Cidadania, Brasil
92. Instituto Igaré, Brasil
93. International Fund for Animal Welfare (IFAW), Belgium
94. International Indian Treaty Council
95. Isipingo Environmental Committee (IEC), South Africa
96. Isipingo Ratepayers Association, South Africa
97. Jeunesse Horizon, Camerun
98. JKPP /Indonesian Community Mapping Network, Indonesia
99. Joint Action Committee of Isipingo (JACI), South Africa
100. Kalikasan-People’s Network for the Environment, Philippines
101. Kasela Palu Group, Papua New Guinea
102. KVW Translations, Spain
103. Labor Tribune, Marcus Strom, editor, Austrailia
104. LOKOJ, Bangladesh
105. London Rising Tide, UK
106. MADRE, USA
107. Malvarrosamedia, Spain
108. Mangrove Action Project (MAP), USA
109. Mano Verde, Colombia
110. Marxist-Leninist Party of Germany – MLPD, Germany
111. Mercy International Justice Network, Kenya
112. Merebank Clinic Committee (MCC), South Africa
113. Movimiento por la Paz y el Ambiente, Argentina
114. Movimento por los Derechos y la Consulta Ciudadana, Chile
115. Nicaragua Center for Community Action, USA,
116. Nicaragua Network (US), USA
117. Nicaragua-US Friendship Office, USA
118. NOAH-Friends of the Earth Denmark, Denmark
119. Núcleo Amigos da Terra, Brasil
120. Ogoni Rescue Patriotic Fund, Nigeria
121. Oilwatch International, Ecuador
122. Oilwatch Africa, Nigeria
123. Olympia Movement for Justice and Peace (OMJP), USA
124. Organizacion Fraternal Negra Honduirena, Honduras
125. Parque Provincial Ernesto Tornquist, Argentina
126. Pacific Indigenous Peoples Environment Coalition (PIPEC),Aotearoa/New Zealand
127. Pesticides Action Network Latin America, Uruguay
128. Piedad Espinoza Trópico Verde, Guatemala
129. PovoAção, Brasil
130. Prideaux Consulting, USA
131. Projeto tudo Sobre Plantas – Jornal SOS Verde, Brasil
132. Public Citizen, USA
133. Rainforest Action Network, USA
134. Rainy River First Nations, Canada
135. Reclaim the Commons, USA
136. Red de Agricultura Orgánica de Misiones, Argentina
137. REDES-Amigos de la Tierra, Uruguay
138. Red Verde, Spain
139. Rettet den Regenwald, Germany
140. Rising Tide, UK
141. Sahabat Alam Malaysia /FOE-Malaysia, Malaysia
142. San Francisco Bay Area Jubilee Debt Cancellation Coalition, USA
143. Scottish Education and Action for Development, UK
144. S.G.Fiber, Pakistan
145. Silverglen Civic Association (SCA), South Africa
146. Sisters of the Holy Cross – Congregation Justice Committee, USA
147. Sobrevivencia, Friends of the Earth Paraguay, Paraguay
148. Society of Democratic Reforms (DIUC), Azerbaijan
149. Sociedad Civil, Mexico
150. SOLJUSPAX, Philippines
151. Stichting GAST, The Netherlands
152. Tebtebba Foundation, Philippines
153. The Sawmill River Watershed Alliance, USA
154. TRAPESE – Take Radical Action Through Popular Education and Sustainable Everything, UK / Spain
155. Treasure Beach Environmental Forum (TBEF), South Africa
156. Uganda Coalition for Sustainable Development, Uganda
157. Ujamaa Community Resource Trust (UCRT), Tanzania
158. UNICA, Nicaragua
159. Union Chrétienne pour l’Education et Développement des Déshérités (UCEDD), Burundi
160. Union Mexicana de Emprendedores Inios, A. C., Mexico
161. VALL DE CAN MASDEU, Spain
162. wallings nursery ltd, David Dunn,UK
163. Wentworth Development Forum (WDF), South Africa
164. Western Nebraska Resources Council, USA
165. World Bank Boycott/Center for Economic Justice, USA
166. worldforests, UK
167. World Peace Prayer Society, USA
168. YASHADA, Pune, India
Unterzeichnende Einzelpersonen
169. Aarran Thomson, USA
170. Adelaide Chichorro Ferreira, Portugal
171. Adelheid Gruber, Germany
172. Amanda Carter, USA
173. Ángeles Leonardo, Argentina
174. Arief Wicaksono, Indonesia
175. Arlex González Herrera, Colombia
176. Beth Burrows, USA
177. Dr. Bob de Laborde, South Africa
178. Brian Tokar, USA
179. Brook Goldzwig, USA
180. Caroline Ward, New Zealand
181. Cesar Antonio Sanchez Asian, Peru
182. Christopher Keene, UK
183. Christoph Christoforou, UK
184. Cláudia Sofia Pereira Henriques, Portugal
185. Claudio Capanema, Brasil
186. Daniel Tietzer, USA
187. Dany Mahecha Rubio, The Netherlands
188. Dora Fernandes, Portugal
189. Dulce Delgado, Portugal
190. Eduardo Rojas Hidalgo, Ecuador
191. Edwin S. Wilson, USA
192. Eileen Wttewaal, Canada
193. Elisa Marques, Portugal
194. El-Sayed El-Hammamy, China
195. Emmanuel Moutondo, Kenya
196. Erica Chung, USA
197. Fabry Saavedra, Bolivia
198. Federico Ivanissevich, Argentina
199. Florencia T. Cuesta, Argentina
200. Florian Salazar-Martin, France
201. Fernando Moran, Spain
202. Fernando Guzmán, Peru
203. Frederick Cichocki, USA
204. Gar W. Lipow, USA
205. George Winston, Australia
206. German A. Parra Bustamente, Colombia
207. Günther Bittel, Germany
208. Hannes Buckle, South Africa
209. Hansel Tietzer, USA
210. Heather Gibbs, Australia
211. Helena Pinheiro, Brasil
212. Dr. Hugh Sanborn, USA
213. Hylton Alcock, South Africa
214. Hsun-Yi Hsieh, Taiwan
215. Ian Angus, Editor, Climate and Capitalism, Canada
216. Inês Vaz Rute da Conceição, Portugal
217. Irina Maya, Portugal
218. Dr. J. Gabriel Lopez,, USA
219. James Mabbitt, UK
220. Jane Hendley, USA
221. Janet Weyker,USA
222. Javier Lizarraga, Uruguay
223. Javier Sethness, USA
224. Jeff Purcell, USA
225. Jelena Ilic, Serbia & Montenegro
226. Jenny Biem, Canada
227. Joana Gois, Portugal
228. Joao Forte, Portugal
229. John Brabant, USA
230. Jonathan Derouchie, Canada
231. Jonathan Stocks, UK
232. Joris Leemans, Belgium
233. Josep Puig, Spain
234. Joseph Herman, USA
235. Judith Amanthis, UK
236. Judith Vélez, Isla Verde, Puerto Rico
237. Karen Roothaan, USA
238. Karlee Rockey, USA
239. Karen Noble, AUstralia
240. Kevin Shumway, USA
241. Kevin Shaw, Australia
242. Kiki Goldzwig, USA
243. Laura Carlsen, IRC
244. Leonardo Ornella, Argentina
245. Lina Hällström, Sweden
246. Lorna Salzman, USA
247. Luis E. Silvestre, Puerto Rico
248. Luis Edoardo Sonzini Meroi, Nicaragua
249. Ing. Mabel Vullioud, Argentina
250. Manuel Pereira, Portugal
251. Matt Lappé, USA
252. Marcelo Bosi de Almeida, Brasil
253. Maria Benedetti, Cayey, Puerto Rico
254. Maria de Fátima Marques, Portugal
255. Maria Fernanda Pereira, Colombia
256. María Jesús Conde, Spain
257. Marie Wadman, USA
258. Dra. María Luisa Pfeiffer, Argentina
259. Martha L. Downs, USA
260. Dr. Martin Mowforth, UK
261. Martin Pedersen, UK
262. Mary Galvin, South Africa
263. Matheus Ferreira Matos Lima, Brasil
264. Maurice Tsalefac, Professor, Université de Yaoundé, Camerun
265. Michaeline Falvey, USA
266. Michael Scott Cooper, New Zealand
267. Miguel Parra Olave, Chile
268. Mike Ballard, Australia
269. Mike Berry, UK
270. Natacha Devie, France
271. Nick Gotts, Scotland
272. Nina Isabella Moeller, UK
273. Norbert Suchanek, Germany
274. Nuno Miguel O. P. Matos Sequeira, Portugal
275. Ophir Mayer, Israel
276. Oya Akin, North Cyprus
277. Pablo Alarcón-Cháires, Mexico
278. Patrícia Angelo Batista, Portugal
279. Patricia Raynor, USA
280. Paulo Cesar Scarim, Brasil
281. Pedro Ribeiro, Portugal
282. Peter Boddenberg, Australia
283. Peter Rachleff, Professor, Macalester College, USA
284. Peter Sills, USA
285. Dr. Philip Gasper, USA
286. Philip Mancus, USA
287. Prakash Deshmukh, India
288. Priscila Lins P. F. do Amaral, Brasil
289. Rafael Arturo Acuña Coaquira, Bolivia
290. Rafael Chumbimune Zanabria, Peru
291. Rafael Renteria, USA
292. Raj Patel, South Africa
293. Ray Hajat, Malawi
294. Robert E. Sanders, USA
295. Robin Clanahan, South Africa
296. Roger de Andrade, France
297. Rogerio M Mauricio, Brasil
298. Roxana Mastronardi, Argentina
299. Ruth Zenger, Canada
300. Rufino Vivar Miranda, Mexico
301. Sajida Khan, South Africa
302. Sandra C. Carrillo, USA
303. Sara Hayes, USA
304. Saul Landau, USA
305. Shaleka Lemma, Ethipoia
306. Shaun Chamberlin, UK
307. Sheila Goldner, USA
308. Sister Aloysia Zellmann, South Africa
309. Stephen Black, UK
310. Steve Wheeler, UK
311. Tobias Schmitt, Germany
312. Tyrell Haberkorn, USA
313. Usman Majeed, Canada
314. Wak Kalola, Canada
315. Yolanda Gomez, Colombia
316. Zoraida Crespo Feliciano, Puerto Rico
Unterzeichnet die Erklärung von Durban: